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LEHRE

Seit über 10 Jahren teile ich Wissen zu meinen handwerklichen und gestalterischen Positionen beim Umgang mit Ton und keramischen Farben mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
Besonderen Wert lege ich neben der Beratung der Teilnehmenden für eine gelungene Gestaltung eigener Vorhaben auf die Vermittlung theoretischer Grundlagen zu Form, Farbe und Grafik.
Und nicht zuletzt freue ich mich, dadurch so viele interessante Menschen kennenzulernen. Ein Geschenk!

KURSE

DIENSTAGSKERAMIK

Offener Treff für alle + vormittags, nachmittags, abends + ab 1. Oktober 2024 + Werkstatt Ute Naue-Müller/ Würzburger Straße 59a

  • 9 bis 12 Uhr
  • 15 bis 18 Uhr
  • 18:30 bis 21:30 Uhr

Zunächst ohne Anmeldung + stundenweise oder die gesamten 3 h bleiben + Teilnahmegebühr (inclusive Werkzeugnutzung/ Ton/ keramische Farben, etc.) 6 Euro pro h + Kinder/ Schüler/ Studenten die Hälfte + Brenngebühr 6 Euro pro kg für 2 Brände + 12er Bonuskarte + Kartenzahlung möglich

FASZINATION PLATTE

Workshop zur Konstruktion keramischer Objekte und Figuren aus Tonplatten

Grundlagen/ Ziel

Die einfachsten geometrischen Körper im dreidimensionalen Raum besitzen flache Seiten, wenn wir an bekannten Formen wie den Würfel oder die Pyramide denken. Ton als Material, in Plattenform flach gezogen, erlaubt durch seine Plastizität, einfache und komplizierte geometrische Formen auch mit gekrümmten Flächen zu konstruieren. Eine flache feuchte Tonplatte gekrümmt, greift in den Raum und könnte zur Herstellung einer Schale dienen. Gleiches zur Röhre gebogen, kann zur zylindrischen oder konischen Vase oder zum Teil eines tierischen Gliedmaßes werden. Diese Formen können sich wiederherum durchdringen und damit eigenständige, neue Gebilde schaffen.

Inhalt

Neben der Eigenschaft des Tons zur Formbildung spielt die Oberflächenbeschaffenheit des gebildeten objekts eine nicht unmaßgebliche Rolle. Die zur ,,Hant" gewordene Körperoberfläche verlangt nach Gestaltung. Hier gilt es, die schwierige Anforderung des Austarierens von ,,Nicht-zu-viel/ Nicht-zu-wenig" zu einem ästhetisch befriedigenden Ergebnis zu führen. Dabei spielen sowohlTexturen in Form von Prägungen und Ritzungen als auch die Farbe eine maßgebliche Rolle.

lnhalt

  • Theorie zur Geometrie einfacher Formen, insbesondere zum Goldenen Schnitt
  • Hinweise zur Anfertigung einfacher Kompositionsskizzen
  • Ton-Auswahl als wichtiges Kriterium für eine gute Gestaltbildung
  • handwerkliche Vorstellung und Üben des fachgerechten Herstellens von Tonplatten und deren Verarbeitungseigenschaften beim Konditionieren, Wölben, Zusammenfügen, prägen, Ritzen, Trocknen
  • Gestaltung der Oberfläche der Tonplatten vor der Verarbeitung mittels diverser Techniken wie Papierreservierung, Monotypie, Prägung, u.a. unter Verwendung von Engoben/ Sinterengoben und Dekorfarben
  • selbständiges Üben der vorgestellten Techniken - eigene Theorie zu Grafik und Farbe

Termine 2026:

10. bis 12. April 2026
FASZINATION PLATTE

08. bis 10. Mai 2026
DRUCK AUF KERAMIK

11. bis 13. September 2026
TECHNIKMIX AUF DER KERAMISCHEN OBERFLÄCHE

AUF DEN SOCKEL GEHOBEN

Tierfiguren aus Tonplatten

Ein Workshop zur Anregung der Fantasie und Erweiterung der Kenntnisse zu Proportionen bei Gefäßen und Figuren

Grundlagen/ Ziel

Die Möglichkeiten der Anwendung plastischer Tonplatten sind für den Keramiker umfangreich. So finden sie Verwendung bei der Herstellung von Gefäßen, Schalen, Objekten wie Kachelöfen und Figuren.

Die Verarbeitung dieser Platten bei Gefäßen und Figuren hat einen besonderen Reiz: Einfache und komplizierte Formen können durch mehr oder weniger gekrümmte Flächen gebildet werden. Anders als bei der Formgebung des plastischen Aufbaus wird dabei eine Art 2-dimensionale „Haut“ zusammengebaut, ähnlich dem Konstruktionsprinzip von Architekten und Technikern. Dadurch ist eine starke Abstraktion der Formen und ein Spiel mit der 2- und 3-Dimensionalität möglich. Außerdem können die eher flachen Oberflächen der gebildeten Objekte eine starke Gestaltung erfahren, ohne aufdringlich oder kitschig zu wirken.

Neben dem eigentlichen Objekt, was beispielsweise eine Tierfigur oder jegliche abstrahierte Form wie ein Gefäß in Form eines Pokals oder anderes mehr sein könnte, hat der Sockel, auf dem diese installiert wird, verschiedene Funktionen: statische, informative und gestalterische. Funktional ist der Sockel wichtig für das Objekt als statisches Fundament. Gleichzeitig kann er durch Schrift und andere Zeichen als Informationsträger dienen, wenn man an historische Sockel der Kunstgeschichte erinnert. Und nicht zuletzt kann der Sockel durch seine Proportion und Gestaltung selbst wichtig sein.

Inhalt

Theorie zur Geometrie einfacher Formen, insbesondere zum Goldenen Schnitt und Hinweise zur Anfertigung einfacher Kompositionsskizzen auf Papier und als Tonmodell Handwerkliches Vorführen und Üben der fachgerechten Herstellung von Tonplatten und deren Verarbeitungseigenschaften beim Konditionieren, Verformen, Zusammenfügen, Prägen, Ritzen, grafischen und farbigen Überarbeiten Selbständiges Erarbeiten eines Objekts mit Sockel

KLEINES GANZ GROß

Ein Workshop zur Anstiftung für keramische Kleinigkeiten

TECHNIKMIX AUF DER KERAMISCHEN OBERFLÄCHE

Ein Workshop zur Kombination verschiedener Gestaltungstechniken wie Zeichnen, Malen, Prägen, Stempeln, Ritzen, Reservieren und Drucken

Zeichnen/ Malen/ Prägen/ Stempeln/ Ritzen/ Reservieren/ Drucken

Grundlagen/ Ziel:

Die ansonsten in der Kunst verwendeten Mischtechniken können sehr gut auf Tonoberflächen angewendet werden. Dabei bietet gerade der Ton durch seine Plastizität im ungebrannten feuchten Zustand eine Fülle von Möglichkeiten neben der Gestaltung auf gebrannten Keramik-Oberflächen. Durch die Abfolge verschiedener Techniken auf einem Objekt können interessante, häufig durch Überlagerungen gekennzeichnete Kompositionen entstehen. Die vorgestellten Techniken werden in den verschiedenen Stadien des Tons – feucht/ lederhart/ trocken/ gebrannt – vorgeführt und können geübt werden. Dabei werden Hinweise zu den verschiedenen handwerklichen Aspekten gegeben als auch zu Kompositionsmöglichkeiten an den eigenen mitgebrachten Objekten, wenn gewünscht.

Inhalt:

Im Mittelpunkt dieses Workshops stehen die vielfältigen Möglichkeiten der Anwendung grafischer Techniken im Zusammenhang mit dem Einsatz von Farbe.

Schwerpunkte werden sein:

  • Vorstellung von Werkzeugen zum Prägen, Ritzen, Stempeln und deren Anwendung
  • Reservierungstechniken mit Papier/ Wachs und Folie/ Klebebänder
  • Drucken mittels Papierlithografie (Leinöl-Tinte) und Polyesterfolien sowie fertigen Sieben (keine Fotochemie)
  • Keramischen Farben: Glasur/ Engobe als Fond oder im Vordergrund, Pinsel-Handhabung/ Farbe als Fläche - Farbe als Linie
  • Verständliche Grafik-, Farb- und Kompositionslehre

Mitzubringen:

  • 2-3 geschrühte Keramikobjekte, weißer Ton, einfache Konfiguration, max. 25 x 25 x 25cm, Oberfläche normal glatt
  • einige geschrühte Fließen zum Üben
  • Werkzeuge wie Pinsel verschiedener Größe mit weichem Haar, rund und flach, Ritzwerkzeug (es reicht auch Zahnstocher) Papier, Bleistift, Wasserbecher, Mischpalette (Pappteller reicht), Läppchen, bei Bedarf Ränderscheibe
  • Arbeitskleidung

ORNAMENT VERSUS FREESTYLE

Workshops zur "Rehabilitierung" des Ornaments in der Moderne als abstrahierendes Gestaltungsmittel und dessen Anwendung auf keramischen Objekten

DRUCK AUF KERAMIK

Vorstellung und Übung verschiedener Drucktechniken: Prägen, Stempeln, Papyrografie, Siebdruck und deren Kombinationen

StempeIdruck/ Progedruck/ Popierlithografie/ Siebdruck

Allgemein

Ein aktueller umfassender Überblick zu verschiedene Hand-Drucktechniken im Bereich der Keramik- Kunst wie Stempeldruck/Prägedruck, Papierlithografie, Siebdruck. Kurze verständliche Farb- und Grafiklehre inklusive eines Überblickes zu den verschiedenen keramischen Farben wie Farbkörpern, Engobe, Glasuren, Dekorfarben und deren Anwendung als Druckfarbe. Vorstellung verschiedener Druckverfahren auf feuchten oder trocknen Ton, auf geschrühte oder glasierte Keramik und die Kombination dieser. Neben umfangreichen Erläuterungen und Demonstrationen zu handwerklichen Aspekten ausreichend Zeit zum Üben. Anregungen zur Kunst der Collage.

Stempeldruck/Prägedruck

Diese beiden Druckverfahren sind so alt wie neu: mittels eines Druckstocks, der aus verschiedenen Materialien gebildet sein kann, wird sowohl auf einen harten geschrühten Keramik-Untergrund mittels einer keramischen Druckfarbe oder prägend in den weichen Ton gedruckt. Wir werden in diesem Kurs sowohl mit maschinell hergestellten als auch mit individuell geschnittenen Stempeln arbeiten. Dazu kann sich jeder Teilnehmer aus Gummi, Moosgummi oder Fundmaterialien Stempel nach seinen Vorstellungen herstellen und diese anwenden.

Popierlithografie

Modifiziert nutzen wir beidiesem aufwendigen Flachdruckverfahren von einem präparierten Stein eine Laserkopie als Druckvorlage, bei der die Schwärze der Laserkopie als fettliebendes Areal ausgebildet wird. Gedruckt wird mit einer eigens angerührten Leinöltinte auf den feucht-lederharten Ton. Das Rezept wird nachvollziehbar vorgestellt. Als Druckvorlagen können jegliche mitgebrachte Schwarz/Weiß-Foto-Kopien oder Fotos dienen, wobei interessante Druckvorlagen für jeden bereitgestellt werden.

Siebdruck

ln unserem Workshop drucken wir von bereits vorgefertigten Sieben mittels angedickter keramischer Farbe auf die Ton- bzw. Keramikoberfläche. Mittels dieser Farbe -jede keramische Farbe kann als Druckfarbe dienen- können angebotene Vorlagen so auf die Keramikoberfläche übertragen werden. Es steht eine umfangreiche Sammlung von Sieben, sowohl Text- als auch Bildvorlagen, zum Arbeiten zur Verfügung.

RAKU - FAKU

Workshop zum traditionellen Japanischen Brennverfahren Raku und einem selber kreiierten Verfahren zur Imitation der Ästhetik für den Elektroofen

Tradition trifft Moderne

Ziel

Ein Workshop für Keramik-lnteressierte, die das spontane alte Japanische Brennverfahren kennenlernen möchten oder bereits schätzen und dieses mit einer differenzierten Farbgestaltung koppeln möchten. Parallelwird eine Art Imitation-RAKu (FAKU für FAKE + RAKU), was im E-Ofen " gebrannt werden kann, vorgestellt und durch die Teilnehmenden geübt.

lnhalt

Einführend wird die Technik des RAKU beschrieben, in einen zeitgeschichtlichen Kontext eingefügt und an Bildbeispielen demonstriert.

lm Weiteren werden eigene Positionen zur Grafik- und Farbgestaltung einschließlich einer eigenen praktikablen Farblehre anhand von Arbeiten vorgestellt. Dabeiwird der kreative Prozess beginnend mit der ldeenfindung/ Komposition bis zum Endprodukt detailliert erläutert. Wichtige verwendete Techniken wie Reservagen mit Wachs und Klebefolie, das Auftragen von keramischen Farben, das Schichten und Mischen der Farben, werden verständlich gezeigt und können sicher angewendet werden.

Es erfolgt eine individuelle Beratung der Teilnehmenden für eine befriedigende Komposition der mitgebrachten geschrühten Arbeiten. Die zur Verfügung gestellten Fliesen können zum Üben genutzt werden.

Die eigens entwickelte und benannte FAKU-Technik, eine Engoben-Wachstechnik zur Bildung der grafischen Strukturen in Kopplung mit Glasuren, wird ausführlich erläutert und demonstriert. Die Mehrzahl der Stücke wird während des Workshops konventionell im E-Ofen gebrannt und den wenigen Stücken aus dem RAKU-Brand vergleichend gegenübergestellt.

Mitzubringen

  • 3 bis 4 mittelgroße Objekte (max. 25 x25 x25 cm) aus mindestens 40% schamottierten weißen Steinzeugton, Oberfläche normalglatt (bitte nicht polieren), einfache Formen
  • Lieblingspinsel
  • Für RAKU-Brand nicht synthetische Kleidung

WORKSHOPS DD

Spezialangebote rund um die Keramik in meiner Werkstatt + Formbildung, Oberflächengestaltung, Raku + Individuelle Beratung

Inklusive:
alle Verbrauchsmaterialien wie Ton und Farben + ev. Brennen + Imbiss und kleines Mittagessen

Preis: 300 Euro

Zeiten:
Freitag 10 bis 17 Uhr
Samstag 9 bis 17 Uhr
Sonntag 9 bis 15 Uhr

Termine 2027:
29. bis 31. Januar 2027
TECHNIKMIX AUF DER KERAMISCHEN OBERFLÄCHE

26. bis 28. Februar 2027
FASZINATION PLATTE

9. bis 11. April 2027
AUF DEN SOCKEL GEHOBEN

30. April/ 1. + 2. Mai 2027
TECHNIKMIX AUF DER KERAMISCHEN OBERFLÄCHE

Veranstaltungsort:
Würzburger Straße 59a
01187 Dresden

Verbindliche Anmeldung oder weitere Anfragen zu näheren Angaben per E-Mail an info@ute-naue-mueller.de

Gravur

KOOPERATIONSPARTNER

Werkschule - Werkstatt für Kunst und Kulturarbeit e.V./ Oldenburg (D)

creAktiv Kunst Seminare/ St. Nikolai im Sausal (Südsteiermark/ A)

proTon/ Höhr-Grenzhausen(D)

Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst/ Cottbus (D)

Meppener Kunstkreis e.V./ Kunstschule Koppelschleuse/ Meppen (D)

KERAMIK-KRAFT e.K. Nürnberg/ Diepersdorf (D)

Keramiekcentrum Tiendschuur/ Tegelen (NL)

TONRAUM/ Eberbach(Krösselbach/ D)

Lehmhuus Töpferschule/ Aesch (Basel/ CH)